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Willkommen

Ja, willkommen in einer 29m² Welt in Rosa, in der Hoffnung, dass eines Tages doch noch einmal alles gut wird.
Heute ist ein typischer Samstag, so wie er früher war. Erst um 12 Uhr aus dem Bett gekommen, Pläne wegs Kater über den Haufen geworfen, dieses Gefühl, es einfach nicht auf die Reihe zu bekommen. Warum wollte ich gestern abend einfach nicht nachdenken? Was hat mich geritten, dass ICH das jetzt ausbaden muss? Wie gerne wäre ich mit zum Shoppen gefahren, hätte mir mal wieder etwas schönes gekauft.... Pustekuchen. Nun hänge ich hier vor meinem PC, höre Musik und kneife mir selbst in den Arsch.
Zeit für eine Verhaltensanalyse, ich weiß. Und ich werde mich da auch noch vor 15 Uhr dransetzen, weil es mir verdammt wichtig ist, weil ich mein junges Leben verdammt noch mal in den Griff kriegen will und nicht auf ewig im Kampf mit mir und meinem alten Ego, meinen Impulsen, dem unkontrollierbaren Temperament, sein will.

Wünscht mir Glück.
29.4.06 12:25


Gerade aufgewacht, okay, ich war schon vorher wach, aber ich habe es einfach nicht auf die Reihe bekommen, aufzustehen. Wofür auch? Heute ist Sonntag. Der Tag liegt vor mir, hätte ich mich heute abend nicht mit einer Freundin zum DVD gucken verabredet könnte mir wohl nur noch Gott helfen.
Ich höre Patrice und bin irgendwie noch ganz benommen von fast 11 Stunden Schlaf. Das schlafen nimmt momentan immer krassere Ausmaße an - 10 Stunden minimum.
Ich habe mich verdammt noch mal immer noch nicht an meine Verhaltensanalyse gesetzt. Was ist los?
Ich habe mich hier in meiner Wohnung verbarrikadiert, die Sonne scheint durch das Fenster und irgendwie fühle ich mich allein gelassen.
Der beste Kumpel, der vor einigen Nächten zum ersten Mal "harte" Drogen konsumiert hat, meldet sich auch nicht mehr. Wahrscheinlich ist er zu verunsichert, da ich ihn in der Kneipe darauf angesprochen habe, dass ich das Gefühl habe, dass er immer sehr abweisend ist, wenn ich beginne, über meine Probleme sowie den Klinikaufenthalt zu erzählen.
"Nööö," sagte er, "das kommt dir nur so vor!"... von wegen, sonst hätte er sich längst mal ein wenig Zeit genommen, um mit mir mal ein nüchternes Gespräch zu führen - aber das ist momentan mit den wenigsten Menschen möglich.
Man sagt, dass es schön ist, im bekifften Zustand stumpfe Gespräche zu führen. So unkompliziert, so frei, so ohne Ansprüche, so gechillt.
Und irgendwann ist der Punkt überschritten, an dem man fähig ist, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, ersthafte Gespräche zu führen oder sich mit dem eigenen "Ich" auseinander zu setzen.
Habe ich Kontakt zu den falschen Leuten?
Ich denke nicht, dass es "falsche" Leute gibt, jedoch drehen alle in meinem Umkreis momentan irgendwie durch.
Abschlussprüfungen, nicht geschriebene Bewerbungen, die Erwartung, hinauszuziehen in die weite Welt und irgendetwas zu tun, dass einem Geld und Erfolg einbringt.
Nur trauen sich die wenigsten Eltern, diese Erwartungen auszusprechen, sie liegen auf den Zungen, brennend. Und wir spüren die Erwartungen, können sie aber nicht benennen. Weil wir uns davor fürchten?
30.4.06 12:08


Wir haben grade per ICQ gechattet und ich habe ihm die Adresse zu meinem Weblog hier gegeben. Auf eine Reaktion bin ich mal sehr gespannt, denn ich möchte nicht, dass die Freundschaft auseinander geht - wir haben uns in den letzten Monaten viel zu sehr von einander distanziert.
Freundschaften sind mir momentan wieder sehr wichtig geworden - in der Zeit vor meinem Klinikaufenthalt stand die Arbeit in der Kneipe an erster Stelle, danach kam das Trinken, das Kiffen und die Parties, die ich momentan meide wie einen Zahnarztbesucht.
Wie viele Stunden habe ich schon bei dröhnender Musik versucht, irgendwen zu finden, den ich kenne - wie oft habe ich mich durch die Massen geboxt nur für ein paar Minuten Smalltalk, Gespräche im Suff, die nur eine Folge hatten - ein merkwürdiges, unmenschliches Gefühl am nächsten Tag. Das Gefühl, kotzen zu müssen, wenn man sich die Haare überkopf fönt habe ich so satt.
Ich habe dazu gelernt.
30.4.06 13:10





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