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Ab gleich weg

Hallöchen,

es geht mir nachweivor gut. Heute ist mein "großer" Therapietag mit Einzelgespräch, Gespräch mit dem Sozialarbeiter UND meiner Skillgruppe. Yeah.
Und danach fahre ich mit zu einer Mitpatientin und komme erst am Samstag wieder.
Einfach mal zwei Tage Urlaub :-)

Bis denn dann!
1.6.06 11:47


C'est la realité

Frohe Pfingsten wünsche ich!

Ein paar Tage habe ich bei einer guten Freundnin verbracht - und die Stunden waren sehr, sehr schön, auch wenn sie uns beide ein wenig verwirrt haben -sie haben uns auch etwas gezeigt, und wir können sehr gut voneinander lernen, wenn ich das nun mal so bewerten darf ;-)
Es geht mir gut.
Gestern war ich mit einer Freundin im Kino - wir haben uns "Tristan und Isolde" angesehen - ein wunderschöner Film, der Mut zur Liebe macht - und ich konnte mir ein paar Tränchen wirklich nicht verkneifen. Anschließend haben wir noch zwei Cocktails getrunken - das war ungeschminkt eine ziemliche Herausforderung. Krass, dass ich da so empfindlich bin und abends nur mit Make-Up ausgehe.
Aber da sind wohl doch noch ein paar Komplexe.
Sonst ist alles fresh und ich gehe gleich mit meinem Vater essen.

Lieben Gruß,
norabella
5.6.06 11:56


Das erste Mal...

...Kirmeß aus der Sicht der Gastronome.
Ich habe seit eben feierabend. Sitze hier, die Sonne geht auf und ich weiß längst nicht mehr, wieviel Bier ich in dieser Nacht getrunken habe.
Mein Rücken tut weh, meine Füße noch mehr. Mit dem Gurkenhobel habe ich mir in den Daumen gehobelt und als ich am Donnerstag den Kneipenbus geputzt habe, zog ich mir eine Wunde am Handgelenk zu, die gar nicht mehr aufhören wollte zu bluten.
Meine Füße stinken nach Schweiß, nach der Wärme und Feuchtigkeit unter meinen Armen könnte man dort glatt Hanf anbauen und das Make-Up klebt überall - außer am Gesicht.
Ich muß eine rauchen.
Dabei kann ich mich noch glücklich schätzen. Der Rest der Mannschaft hat bis Donnerstag an der Front (dem Kneipenbus) zu kämpfen - zwischen 10:30 Uhr und 23:00 Uhr, wenn nicht gar noch länger. Und anschließend in der Kneipe. Alle sind übermüdet und nur wenige kriegen mehr als 4 Stunden Schlaf pro Nacht.
Deutschland wird Weltmeister, das habe ich gestern abend ganz genau gespürt, als wir alle vor dem Fernseher hinter der Theke standen und mitgefiebert haben.
Und ich habe diese Woche extra die Therapiegruppe am Donnerstag ausfallen lassen, um bei ca. 50°C Luftemperatur oben den zweistöckigen Kneipenbus (der auf der Kirmeß steht) zu putzen.
Ich kann nicht schlafen.
Ich bin fix und fertig. Am liebsten würde ich jetzt irgendetwas aktives tun, um die Müdigkeit, die schon DA ist, aber irgendwie verdrängt wurde, nicht zu spüren.
Baguette, Baguette, Baguette.
Selten habe ich solche Aggressionen gespürt wie diese Nacht, als mich wildfremde, betrunkene Männer so anrempelten, dass mir die Aschenbecher aus der Hand gefallen sind.
Gastronomie ist so hart. SO HART!
Das mag man gar nicht glauben. Irgendwann werden wir alle durchdrehen.
Ich schreibe glaub ich nur noch Müll. Jetzt nehm ich die letzte meiner Schlaftabletten und lasse mir am Donnerstag neue verschreiben. Und verdränge das Gegröhle von der immer noch geöffneten Rockkneipe nebenan.

Gute Nacht.
11.6.06 05:00


Weltverbesserungstrip

...Ob ich ihn wohl eines Tages aufgebe?
...Ich glaube wohl kaum. Ich kritisiere irgendwie in letzter Zeit ohne Ende und wünsche mir nichts sehnlicheres, als in einer besseren Welt zu leben - ohne diese ständige Ignoranz - dieses ewige "was interessiert mich das Leben der anderen".
Die Verbreitung schlechter Nachrichten durch die Medien sehe ich als eine Katastrophe, wie gut, dass ich meinen Fernseher abgemeldet habe.
Und glaubt mir, so schnell kommt mir keiner mehr ins Haus.

Ich habe soweit ausgeschlafen.
Heute ist endlich mal wieder so ein Tag, an dem ich nichts, nein wirklich GAR NICHTS zu tun habe - abgesehen vom Saubermachen meiner Wohnung - und ich mir viele Gedanken machen kann darüber, was gut und was schlecht ist.
Es ist auf keinen Fall so, dass ich denke, dass die Welt scheiße ist. Das ist sie ganz bestimmt nicht!
Nur würde ich sagen, dass ich ein extrem sensibler Mensch bin und Stimmungen im allgemeinen spüre und manchmal sogar Gefühle der Mitmenschen wahrnehme.

Darüber habe ich letzte Woche mit der Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst auch gesprochen. Das war eine ganz schön krasse Diskussion und ich kam mal wieder zu dem Entschluss, wie scheisse es ist, so verdammt machtlos zu sein, wenn man denn Gutes tun will.
Ich tu alles, was in meiner Macht steht, zumindest in meiner kleinen Welt, mit meinen Menschen, Freunden und Bekannten, Gutes zu tun. Ich spüre oft Dankbarkeit, aber dieser schäme ich mich, denn für so manches bräuchte eigentlich kein Mensch dankbar sein.

11.6.06 15:59


Sommerabend

Der Tag ist vorüber, fast. Aber auch nur fast!
Viel habe ich heute nicht gemacht... außer Aufräumen, einer Bratwurst auf der Kirmeß gegessen (JA, verdammt... das mit dem vegan leben verschiebe ich hiermit)
sowie dem Verfassen eines gesellschaftskritischen Textes, der allerdings noch nicht fertig ist.
Wenn ich ihn fertig habe, werde ich ihn unter "Downloads" zur Verfügung stellen.
Gleich gehe ich noch einmal auf die Kirmeß, mit einem Kumpel und seiner Kollegin.
Wünscht mir Glück und Durchhaltevermögen, dass ich mich nicht betrinke. Eigentlich wollte ich heute gar nichts trinken... aber es ist Domweih.
Morgen habe ich vormittags eine Fahrstunde und anschließend fahre ich bis Donnerstag zu einer guten Freundin und Mitpatientin.
Ich freue mich :-)
11.6.06 22:06


Leben ist Leiden

I'm back on the road again...
die drei Tage bei Steffi waren sehr schön. Ich habe mich mit mir und ihr auseinandergesetzt.... und einige sehr schöne und gute Dinge getan.
Am Dienstag abend waren wir im Musikraum des Jugendzentrums und haben eine hammergeniale Trommel-Session gemacht - das war der absolute Hit. Wir haben so lange und laut getrommelt, bis uns die Handflächen brannten und der Schweiß floss. Wir haben richtig gegroovt und was gibt es cooleres? Wir fanden unseren Rhytmus, der uns in Extase versetzte. Das haben wir heute auch in der Skillgruppe vorgeschlagen - und alle waren sehr davon begeistert.
Hätte ich mich nicht heute in einem Rausch von Wut von der Skillgruppe abgemeldet... dazu gleich mehr.
Mittwoch dann haben wir im Atelier Ytong-Steine gefeilt, gemeißelt und gesägt, was ebenfalls eine tolle Sache war. Meine Mia (Katze) wächst und wächst und wird von Tag zu Tag verspielter - heute morgen weckte sie mich gegen 5:00 Uhr, als sie mit ihren Schwestern begann, auf dem Sofa zu spielen, auf dem ich unglücklicherweise schlief ;-)

Gestern abend gabs eine Katastrophe... ich hätte arbeiten müssen. Nur wusste ich davon absolut nichts.

Ja.... heute war dann der Therapie-Tag.
Eigentlich hätte ich heute morgen meine Ex-Therapeutin besucht - jedoch kam ich nicht so recht aus den Federn und habe das kurzfristig abgesagt.
Gegen 13:30 Uhr hatte ich mein Gespräch. Es dauerte 15 Minuten. Ich wurde wütend, frustriert... denn ich hätte so viel zu sagen gehabt.... hatte so viel "auf dem Herzen" und wir haben nur eine Sache von 204856 besprochen. Danach hatte Steffi ihr Gespräch.
Dann hatten wir Skill-Gruppe.... ich habe kaum etwas mitbekommen, ich war so wütend, traurig und angespannt.
Anschließend wollte ich meinem Frust etwas Luft machen und sprach mit einer Schwester auf "unserer Station", die mir aber auch nicht sagen konnte, warum ich keine richtige Therapie machen kann.
Mein nächster Termin bei meiner Therapeutin wäre in einem Monat gewesen.
Dann war ich so wütend, stiefelte in die Ambulanz und sagte den Termin und die Skill-Gruppe in Zukunft ab.
Jetzt bin ich also therapielos.

Und ahnungslos.
Aber was soll ich machen? Die Gespräche sind nicht gut für mich... es wurden immer nur Themen angerissen... die Termine wurden immer seltener, weil nichts mehr frei war. Und das tut weh.
Gleich werde ich noch mal auf der Station anrufen und mit jemandem reden.
Um 23 Uhr gehts an die Arbeit.
Ich trinke mein zweites Glas Wein. Ich habe Angst, dass man mir unterstellt, gestern böswillig die Arbeit "geschwänzt" zu haben. Aber ich wusste wirklich nichts davon...
Heute ist der letzte Kirmeßtag. Dann herrscht endlich wieder normaler Alltag...

@suicide-is-painless:
Nee, ich wohn nicht in Hagen, sondern in einem Nest in Norddeutschland namens Verden ;-)

Lieben Gruß
15.6.06 21:07


Life goes on

Hallo,

ich habe ja schon ganz schön lange keinen Eintrag mehr machen können - das liegt aber daran, dass mein Internet zur Zeit nicht geht, da ein gewisser Herr die Rechnung nicht bezahlt hat... müsste aber bald wieder gehen.
Mir geht es recht gut.
Das mit der Arbeit war alles ein großes Missverständnis. Ich musste gar nicht arbeiten, nur hätte ich arbeiten können, wenn ich denn daheim gewesen wäre.

Gerade sitze ich am PC meines Vaters, der just in diesem Moment in der VIP-Lounge im Stadion in Stuttgart sitzt und in 15 Minuten einen Anpfiff miterleben wird - es spielt England gegen Ecuador.
Mein Jubel gilt den Südamerikanern!

Mein Leben nimmt derzeit völlig neue Züge an.
So ganz ohne Internet und ohne Fernsehen. Man könnte sagen, ich lebe hinter dem Mond - und mir geht es gut dabei!
Nach dem Aufwachen wird erstmal die Zeitung gelesen und mir wird endlich mal bewusst, wieviel Zeit ich eigentlich so zur Verfügung habe. Ich treffe mich sehr viel mit Freunden und widme meine Zeit der Bildung -
die englische Janis Joplin-Biographie habe ich bald durchgelesen.
Ich glaube, ich bin ihre Reinkarnation.
Selten habe ich mich so sehr mit den Gedanken, Gefühlen und Handlungen einer Person identifizieren können.

Alles Gute und bis bald!
25.6.06 16:47





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