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Cola lemon

So, den letzten Schluck Cola trinken und noch schnell mal wieder einen Eintrag verfassen - dann ab ins Bett.
Die Welt steht kopf, zwar geht es mir ganz gut, irgendwie aber auch nicht.

Mein Opa liegt im Sterben, einfach so. Da ist es erst gute 3 Jahre her, dass die Oma gestorben ist - er hatte das so gut überwunden - und dann das. Er hatte doch sogar eine Freundin, sie haben sich sogar richtig geliebt, er hat sie "Schatzi" genannt, das hatte er zur Oma damals nie gesagt. Sein Leben geht zu ende und das finde ich sehr bitter. Das ist wirklich sehr übel und morgen werde ich mir das richtig antun müssen, wir fahren hin, zum Verabschieden.
Vor ca. 2 Wochen hatte er einen Schlaganfall - wie die Oma damals. Das tut weh, das tut so unglaublich weh und ich kann das gar nicht wirklich realisieren.

Es gibt auch so viel zu tun. Da hat das Jahr gerade erst angefangen und schon gehts wieder richtig ab. Die Schule und das Praktikum schlaucht sehr, am Dienstag habe ich eine Zwischenprüfung, muss noch eine Beobachtung fertig schreiben, einen Institutionsbericht und noch eine weitere Planung. Ich könnte kotzen.

Heute abend musste ich arbeiten, gestern auch. Aus Mitleid hat mich um 23:30 Uhr die Frau vom Chef abgelöst und ich konnte nach Hause gehen - zum Glück. Ich muss mich zusammenreißen, darf keinen Alkohol trinken diese Woche und auch nichts anderes konsumieren - schließlich muss ich mein Pensum schaffen.
Auf den Rat des Pflegers der psychiatrischen Station, den ich letzte Nacht am Telefon die Ohren vollgeheult habe, hörte ich. Ich habe mir einen Tagesstrukturplan für die kommenden Tage bis Donnerstag geschrieben, damit ich am Ball bleibe und es nicht zur Krise kommt.
Denn ich bin nun genau an dem Punkt, an dem ich im vergangenen Jahr gescheitert bin - hinzu kommt der Tod meines Großvaters.

Sollte ich die folgende Woche überleben, kann mich nichts mehr umhauen. Dann habe ich es geschafft, dann folgt am 8. Mai nur noch die Prüfung und ich habe endlich den ersten Teil meiner langen Ausbildung geschafft. Dann darf ich mich Sozialassistentin nennen. Und wenn ich Lust habe, kann ich dann im Kindergarten arbeiten - aber ich werde weiter machen.

Donnerstag habe ich das nächste Gespräch bei meiner lieben Frau Rosebrock in der Psychiatrie, eine wunderbare Person, mit der ich gut reden kann. Und ich hoffe, ihr dann voller Freude erzählen zu können, dass ich die Woche überstanden habe.

Und es wird Frühling. Nichts mit Winter, der ist dieses Jahr ausgefallen. Ich wette, da wird kein Schnee mehr kommen und darüber bin ich ziemlich froh, ich vermisse die warme Jahreszeit. Ich möchte wieder Frühling und Sommer, möchte wieder, dass die Kirschbäume blühen und mit der Bong am Allerufer sitzen, Bier trinken und in der trüben Suppe baden. Ich will so einen Sommer wie den letzten, es war wohl einer der schönsten, die ich jemals erlebt habe.

Gute Nacht!
21.1.07 00:44


Summer wine

Strawberries, Cherries...

Der Tag war sehr krass, wirklich sehr krass. Um 8 Uhr bin ich aus dem bett geschaukelt und habe mich zurecht gemacht, habe an meiner didaktischen Planung geschrieben - um 9:45 Uhr holten meine Eltern mich ab. Wir fuhren den selben Weg wie damals, parkten wo anders, gingen den selben Weg den Berg hinauf wie vor 3 Jahren, gingen durch den selben Eingang, durch den selben Innenhof, fuhren mit dem selben Fahrstuhl auf die selbe Station - nur gingen wir diesmal links.
Da lag mein Opa. Mein geliebter Opa, sein Nörchen war da. Ich liebe ihn.
"Opa, weiß du was?? Du riechst nach Opa!" sagte ich damals, als ich abends vorm zubettgehen bei ihm auf dem Sofa kuschelte.

Ein letzter Drink, eine letzte Kippe für heute, Summer Wine.

Ich habe seine Hand gedrückt, er hat meine mit seinem Daumen gestreichelt. Kein Spruch von seinen Lippen, kein Wort, aber er hat mich angesehen und sein Blick sagte in der Situation mehr als 1000 Worte. Ich stellte die Weihnachtskarte, die ich vergaß abzuschicken, auf den Nachtschrank, streichelte seinen Kopf und seine Wangen, gelegentlich kamen mir die Tränen. Mein Opa.
Zum Abschied küsste ich ihn, ich wäre so gerne noch länger bei ihm geblieben. Der Abschied tat weh.

Zu Hause angekommen habe ich in 2 1/2 Stunden den anderen Bericht fertig geschrieben, dabei etwas getrunken. Nun bin ich weiter, als ich dachte und angetrunken. Und ich höre die ganze Zeit das eine Lied. Ich bin traurig, jedoch muss das Leben weiter gehen... aber da wird etwas fehlen. So sehr fehlen.

Gleich gehe ich schlafen, werde nachdenken und weinen.
So sehr weinen. Er soll leben, er wirkte doch lebendig, aber es wird nie nie nie wieder so sein, wie es war - und das tut weh, so weh.

Strawberries, Cherries and an angel's kiss in spring...
21.1.07 22:58


Ich bin frei

Es ist endlich Samstag. Ich habe es geschafft. Die Woche liegt hinter mir, ich bin frei, mir geht es gut, ich bin verdammt glücklich, das alles überwunden zu haben.
3 Berichte mussten abgegeben werden, eine Klassenarbeit wurde geschrieben, und ich musste 3 Tage am Stück in der Kneipe arbeiten.
Heute nicht und morgen auch nicht.
Ich bin entspannt, kann endlich mal tun, was ich will, ohne ständig auf die Uhr zu gucken.
Ich bin ausgeschlafen, habe sogar schon etwas Ordnung in meiner Wohnung geschaffen und mache mir so gar keinen Stress.
Nachher werde ich noch zu meinen Eltern fahren und mal richtig schön gemütlich baden, mit Duftöl, Kerzen etc.
Ich habe wirklich daran gezweifelt, diese Woche zu überleben, aber es ist vollbracht
27.1.07 15:35





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