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Erinnerungen


Auf dieser Seite könnt ihr ein paar der Erinnerungstexte lesen, die ich in den vergangenen Wochen geschrieben habe. Durch das Verfassen dieser Texte versuche ich, meine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten - aber auch festzuhalten - denn viele Erinnerungen möchte ich nicht missen, doch gibt es auch weniger schöne.

Kinder- und Jugenpsychiatrie des Landeskrankenhauses Lüneburg, Station 3 C vom 2. bis zum 5. Januar 2004

Was davor geschah

Es ging mir ziemlich schlecht. Fast zwei Monate waren vergangen, seitdem Martina mir die Freundschaft gekündigt hat, da ich mich mit Mathias traf und er zu meinem ersten, festen Freund wurde. Sie war mir böse – obwohl sie einst sagte, dass sie mir seine Liebe und Zuneigung gönnen würde.
Ich war perplex über diesen menschlichen Zwiespalt – wieso sagte sie es, wenn sie es so nicht meinte? Außerdem war die Beziehung der beiden schon seit einiger Zeit beendet. Ich verstand nicht, weshalb sie mir irgendwann im November eine gemeine SMS schickte, in der sie mich als Miststück bezeichnete. In meiner Verletztheit antwortete ich ihr ebenso böse.
Nun, das war vergangen, und ich kam nicht so wirklich damit zurecht. Ich fühlte mich von der Welt überfordert und gehasst.
Als Mathias und mir am Neujahrsmorgen dann Lena über den Weg lief, welche mich im Vorbeigehen als Schlampe bezeichnete, legte sich in mir ein Schalter um. Ich war voll Hass, Wut und Zorn auf mich selbst und die gesamte Welt. Trat gegen Laternen und schnitt mir daheim die Arme auf, Mathias war sehr besorgt. Ich nahm Medikamente von Mathias, aß im Bett „Thai Sweet Chili“-Chips und war apathisch. Mathias telefonierte mit Daniela, einer damaligen Freundin aus einem Pro-Ana-Forum und am Abend des 2. Januar fuhr meine Mutter mit Mathias und mir zu meiner Ärztin, der ich alles erzählte – in Gegenwart der beiden. Im Nachhinein grässlich, ich schäme mich für mein Verhalten und für meine Art,…. Und ich weiß nicht mehr ganz genau, wie sich das anfühlte.
Meine Ärztin schrieb eine Einweisung. Meine Mutter brachte Mathias zum Bahnhof und mich nach Hause. Ich packte meine Reisetasche, war sehr verwirrt, hatte mir es aber insgeheim ein wenig gewünscht, da ich so endlich hinaus kam.
Meine Ärztin rief meinen Vater an und teilte ihm mit, dass ich nach Lüneburg kommen sollte. So fuhren meine Eltern mich besorgt nach Lüneburg, die Erinnerung an die Fahrt ist eisig. Und ich schäme mich. Ich hörte mit meinem Discman das Lied „Hey Ya“ von Outkast und sah die Straßenlaternen vorbei rauschen.
Es müsste 21 Uhr gewesen sein, als wir Lüneburg erreichten.
An der Tür zu den Stationen hing ein Schild mit der Aufschrift „Geschlossene Gesellschaft“.

Aufnahme

Ein junger, recht gut aussehender Arzt, gebürtig aus Hoya, nahm uns in Empfang. Das Gelände war bebaut mit alten Häusern, etwas kasernenartig. Auf jeden Fall beeindruckend. Ich weiß nicht mehr, wie der Arzt hieß und was er zu meinen Eltern sagte. Er befragte mich, wie es mir ginge und nach meinen Suizidgedanken – ich sagte es – in Gegenwart meiner Eltern. Es muss für sie eine schreckliche Erfahrung gewesen sein und die Nacht voll Mitleid.
Meine Eltern fuhren, man brachte mich auf die Station 3c, Kinder- und Jugendpsychiatrie. Altbau. Man schloss die Stationstür auf und gleich hinter mir wieder zu. Ich fühlte mich gefangen und war ziemlich ängstlich. Ich sah Kinder und Jugendliche, einen namens Gerrit, der mit den Knien über den Flur rutschte und „Ich bin der König von Mallorca“ sang. Das war für mich, zu der Zeit 16 Jahre, ziemlich unheimlich. Gerrit müsste 13 oder 14 gewesen sein – psychotisch. Ich fühlte mich alt, älter als die anderen. Erwachsener.
Man bat mich in das Stationszimmer, wo einer der Betreuer begann, meine Taschen zu filzen. Ich hatte viel Gepäck dabei, er fragte, ob ich vorhätte, länger zu bleiben. Ich sagte, dass ich es nicht wüsste. Er hatte, glaube ich, längeres Haar, trug Lederhose und Holzfällerhemd. Im nachhinein denke ich, dass er einer dieser kiffenden Erzieher war, die man in nahezu jeder Kinder- und Jugendpsychiatrie antrifft.
Ich saß also auf diesem Stuhl, sah zu, wie er begann, jedes einzelne Kleidungsstück nach scharfen oder spitzen Gegenständen abzusuchen. Er suchte alles ab, nahm alles weg – bis auf die Kleidung, meine zwei Stofftiere und ein Buch – „Zarathustra“ von Nietzsche, das Mathias mir geliehen hatte. Die anderen Bücher behielt er, da es „Fachliteratur“ war und diese nicht für mich geeignet wäre. Darunter auch „Alice im Hungerland“.
Er fand meine „Notfall-Rasierklinge“, welche ich in einer Streichholzschachtel versteckt hatte. Anschließend wurde ich von einem Arzt untersucht und die Kleidung, die ich trug, wurde durchsucht.

Angekommen

Ich wurde in einem 3-Bett-Zimmer mit einer schweren Tür untergebracht. Ich bekam das Bett unter dem großen Fenster – doppelt verglast, nicht zu öffnen. Außer zwei Stühle, einem Tisch und den Kleiderschränken und den Wäschekörben der zwei Zimmernachbarinnen gab es in diesem Zimmer nichts.
Die beiden Mädchen, mit denen ich mir das Zimmer teilte, waren im Vergleich zu mir sehr krank. Sie hatten in der Vergangenheit viel Schlimmes erlebt, wuchsen im Heim auf, waren elternlos. Sie wuchsen mit Gewalt und Zwang auf, waren zwischen 12 und 15 Jahren alt und hatten kaum Perspektiven. Ich frage mich heute, was aus ihnen geworden ist – ob einer ihrer Suizidversuche erfolgreich war – ob sie auf der Straße leben – oder mit ihren pädophilen Freunden zusammenleben.
Eine der beiden zeigte mir ihre Narben, klang nahezu stolz, als sie mir erzählte, dass sie eine der Christbaumkugeln des Weihnachtsbaumes im Aufenthaltsraum zerschlagen hatte, um sich mit den Scherben zu schneiden. Ich war interessiert. Ich fragte sie, ob sie dies getan hatte, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ob sie stolz darauf war.
„Ja.“, sagte sie. Sie zeigte mir den Spruch, den sie ins Holz meines Bettes geritzt hatte – „I hate myself and I want to die.“ – ich wusste, dass dieser Spruch von Kurt Cobain war, sie wusste es nicht. Sie wusste auch nicht, wer Kurt Cobain war. Nur der Spruch scheint eine Art
(Lebens-)Motto zu sein, unter den Kinder und Jugendlichen in solchen Einrichtungen.
Unter Aufsicht einer der Betreuer durfte ich mit den anderen über 16-jährigen auf der Veranda eine Zigarette rauchen. Tabak und Feuer wurden mir abgenommen und in einem Schließschrank auf der Veranda eingeschlossen. Auf der Veranda traf ich zum ersten Mal Kadda, 17 Jahre, sehr dünn und mit einem Schlauch in der Nase, der hinter das Ohr führte. Sie war komplett in schwarz eingekleidet und war stark geschminkt – die Wimperntusche war völlig verwischt, sie hatte wohl geweint. Ich war fasziniert von ihr – einerseits hasste ich sie – ich war zu der Zeit noch ziemlich essgestört – andererseits bewunderte ich sie – sie verkörperte, was ich nie erreicht hatte. Und ich bemitleidete sie – sie hatte das ganze vergangene Jahr auf der Station verbracht, was mir auch Angst machte.
Ich ging ins Bett, konnte nicht schlafen. Stündlich kam jemand herein, sah nach, ob noch alle in ihren Betten lagen. Mir wurde ein Tee angeboten, ich lehnte ab – was sollte ein Tee an meiner Situation ändern?! Ich fühlte mich fremd und so unglaublich allein und abgeschoben. Im Nachhinein hätte ich es gut gefunden, hätten meine Eltern sich einfach ein bisschen um mich gekümmert und mit mir geredet – aber das haben sie niemals getan und es hätte sich ebenfalls sehr fremd und merkwürdig angefühlt.
Von meinem Bett aus konnte ich in dieser Nacht die Laterne außerhalb des Geländes sehen. Ich sehnte mich nach Freiheit. Ich sah in den Windowcolor-Bildern am Fenster unheimliche Gestalten, die mich suchten.

Der Aufenthalt

Nun hole ich mir mein Tagebuch hinzu, um die Erinnerungen lebendig werden zu lassen. Es ist gar nicht so einfach, das Ganze in Gedanken noch einmal zu erleben und es macht mich grade sehr, sehr nachdenklich und ich hoffe, nicht zu sehr darunter zu leiden. Aber ich denke, dass es sehr wichtig für mich ist, um mit all den Erfahrungen zurecht zu kommen.

Der 3. Januar begann mit Koffein freiem Kaffee beim kollektiven Zwangsfrühstück im Aufenthaltsraum neben dem Christbaum mit Glaskugeln, die jeden Abend gezählt wurden und wenn eine Kugel fehlte, wurde alles danach abgesucht. Meine Zimmernachbarin sagte, dass man die Scherben auch einfach in Toilettenpapier eingewickelt herunterspülen konnte. Ich tat es nicht, auch wenn es mich sehr reizte.
Ich fragte mich, wo ich mich selbst hingebracht hatte – wie es soweit kommen konnte. Ich saß neben Kadda, die nicht mitaß, die ihr Frühstück später in flüssiger Konsistenz durch den Schlauch bekam. Ich hätte heulen können. Gerrit sabberte auf den Käse m ich hätte kotzen können. In meinem Tagebuch, das man mir gütigerweise mit einem Stift überließ, schrieb ich sehr ambivalent von diesem Aufenthalt. Ich gab mir Mühe, positives daran zu erkennen – ich hatte schließlich nun Zeit zum Nachdenken und versuchte sehr, mit der Gegenwart klar zu kommen. Ich dachte viel an den Aufenthalt in Bad Dürrheim, 4 ½ Monate zuvor.
In meinem Tagebuch lese ich die Worte „Ich denke an dich“, die eine der Betreuerinnen in Bad Dürrheim zu mir am Tag meiner Abreise sagte. Das hatte ich vergessen.
In Lüneburg beneidete ich die Betreuer – sie lebten draußen in der Welt, ich kam mir vor, als lebte ich die Tage dort unter einer Käseglocke – völlig abgeschirmt von der Welt durch die schweren Türen und den drei Meter hohen Zaun um den kleinen Garten herum, der an die Veranda grenzte.
Es schneite. Ich hatte keine Lust, zu trinken – mir wurde das Rauchen verwehrt, also trank ich wieder. Ich schrieb einen Brief an meine ehemalige Klassenlehrerin und bekam meinen Duschkram, durfte dann duschen. Eine Betreuerin sagte, dass mein Duschgel so gut riecht, es war eins von Joop!, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte.
Ich dachte viel über Recht und Unrecht nach und darüber, wie ich ein gesunder Mensch werden konnte.
Das macht mich grade ein wenig glücklich, da ich momentan von mir behaupten kann, recht gesund zu sein. Es geht mir gut – im Gegensatz zu damals.
Meine blonde Zimmernachbarin färbte sich die Haare schwarz, sie wollte so aussehen wie Kadda. Es sah sehr komisch aus – zumal sie ihre Augenbrauen ebenfalls schwarz gefärbt hatte. Sie sagte, dass sie für gewöhnlich nur schwarze Kleidung trug.
Das war eine Lüge, sie besaß nur eine schwarze Hose sowie nur ein schwarzes Oberteil, das sie durchgehend trug – das roch man, die Betreuer kümmerte das wenig. Ich saß häufig auf der Fensterbank über der Heizung und las, zog mich von den anderen zurück, wurde für arrogant erklärt – Tochter reicher Eltern. So behandelte mich einer der Betreuer. Er fragte, ob der Jaguar am Vorabend meinen Eltern gehörte. Ja, er es war der Firmenwagen meines Vaters, ich fühlte mich, als ob ich mich dafür schämen müsste, fühlte mich unverstanden.
Er fragte mich, warum ich so wenig trinke, machte einen Witz aus meiner Essstörung in dem er fragte, ob ich denn nun auch noch „trinkgestört“ sei. Ich fühlte mich zutiefst verletzt, verschloss mich, beschloss, fortan alles zu ignorieren. Diesen Abend aß ich nicht, durfte nicht rauchen und schmollte. Ich war wütend, war zu eingeschüchtert, um nach einem Gespräch zu fragen – befürchtete Ablehnung.
Am 4. Januar beschloss ich, noch einmal neu zu beginnen, nach dem Wiegen badete ich in der ziemlich ungemütlichen Badewanne, welche mitten im Bade- und Wäscheraum stand, so, wie man es aus alten Krankenhäusern im Fernsehen kennt. Den Vormittag verbrachte ich, soweit ich mich erinnern konnte, im Aufenthaltsraum, in dem ein Kicker- sowie Billardtisch stand, spielte mit den anderen Karten und ließ mich in den riesigen Sitzsack in der Ecke fallen. Man wies mich nach dem Mittagessen in den Küchendienst ein, den ich zu verrichten hatte – unter Aufsicht räumte ich das Geschirr ab und stellte es in die Spülmaschine in der Küche.
Eine meiner Hosen fehlte, das Zimmer wurde durchsucht und bei der schwarzgefärbten Zimmernachbarin fand sie sich wieder auf – im Wäschekorb. Ich ekelte mich und lebte fortan in Vorsicht – sie beteuerte, die Hose nicht genommen zu haben – und ich beschloss, ihr kein Wort mehr zu glauben.
Am Nachmittag gab es Kuchen, ich durfte mit Mathias und Daniela telefonieren, war ein wenig besser gelaunt und recht optimistisch. Am Abend geschah eine Katastrophe. Ich schmierte mein Käsebrot, aß es.
Bis der Betreuer namens Thomas sagte „Wir essen mit Messer und Gabel, Nora. Wir sind wohl noch nicht ganz auf deinem Niveau.“
Dieser Satz hat mir den Rest gegeben, ich aß nicht auf, wäre am liebsten aufgestanden und hätte den gesamten Tisch umgeworfen. Ich blieb sitzen und sagte nichts. Ich verzichtete Freiwillig und widerstandslos auf meine Zigarette.
Ich wollte nach Hause.
Gerne hätte ich mit jemandem geredet, aber nun war mir endgültig der Mut genommen worden und ich gab es auf.
Ich begann, diesen Ort als etwas Besonderes zu sehen – sagte mir, dass man hier sein kann, wie/wer man will. Nur traute ich mich nicht, ich war wie immer, versteckte mich hinter eine Fassade.
Am 5. Januar nahm mir morgens eine nette Ärztin Blut ab, später bekam ich meinen Discman und ein Gespräch mit einem Arzt. Meine Eltern wurden angerufen. Ich sagte, dass es mir besser gehe. Auf der offenen Station war kein Platz frei, darum wurde ich entlassen. Nach 3 Tagen völliger Isolation wieder ab in die totale Freiheit.
Ich saß schon im Auto, als mir einfiel, dass die Betreuer noch das Geld hatten, welches ich am Abend meiner Aufnahme bei mir hatte. Mein Vater ging hinein und holte es, ich hielt den Entlassungsbrief in meinen Händen und auf der Fahrt öffnete ich ihn – und war nicht überrascht. Meine Eltern bekamen ihn niemals in die Hände.
Ich genoss diese, bat meine Eltern, sich keine Sorgen zu machen. Als erstes fuhren wir zu McDonalds – essen ohne Messer und Gabel schien mir mehr auf meinem Niveau zu sein.

Fazit

Heute blicke ich mit einer völlig anderen Sichtweise auf diese Erlebnisse zurück. Sie scheinen mir unglaublich intensiv gewesen zu sein. Es war sehr leidvoll, am schlimmsten empfand ich es, meine Eltern leiden zu sehen. Ich hasste es sehr, wenn meine Mutter ihre Sorgen äußerte und auch jetzt kann ich das nicht annehmen – es weckt in mir Schuldgefühle, ich mache mir Vorwürfe, ihnen Sorgen zu bereiten.
Ich denke, es war etwas übertrieben, mich in dieser Krise auf eine geschlossene Psychiatriestation einzuweisen. Ein längerer, entspannter Klinikaufenthalt hätte mir eher geholfen – der folgte im kommenden Sommer auch in Bad Bramstedt. Nur hätte es mir sicherlich eher geholfen, nicht ausschließlich wegen der Essstörung in die Klinik zu gehen – doch war diese zu der Zeit mein Hauptsymptom und unglücklicherweise war ich stets in verhaltenstherapeutischer Behandlung. Als wir die Psychotherapeutische Praxis der Frau meines Klassenlehrers im letzten Winter besuchten, wurde mir klar, dass eine psychoanalytische Therapie mir besser getan hätte, da es einfach viele Dinge in meiner Vergangenheit gibt, die ich aufarbeiten sollte. Das hat mich auch dazu veranlasst, diese Texte zu schreiben und mich mit meiner Vergangenheit intensiv zu beschäftigen.
Ich fühlte mich damals sehr unverstanden und das Personal in Lüneburg hat nicht immer sehr kompetent gehandelt. Jedoch war ich selbst auch ziemlich unzugänglich und habe in meiner schlechten Laune auch nicht sehr freundlich reagiert, wusste damals aber noch nicht, meinen Gefühlen anders Ausdruck zu verleihen.
Ich hoffe, so etwas nicht noch einmal erleben zu müssen, denn es hat mich ziemlich heruntergezogen und auf jeden Fall sehr nachdenklich werden lassen. Dennoch habe ich eine Erfahrung gesammelt, die mir sehr viel Wert ist und die mir in meiner Zukunft häufig zu Gute kommen wird, besonders im Arbeitsalltag als Erzieherin. Denn psychische Probleme werden von der Gesellschaft ambivalent betrachtet – einerseits Tabuthema, andererseits nichts ungewöhnliches. Diesen Aufenthalt in Lüneburg erwähne ich nicht häufig, jedoch kann ich aus Erfahrung sprechen, wenn es um das Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie geht.



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